interkulturelle_stadt

Intervention im Museum

In einer Dauerausstellung thematisiert das Jüdische Museum Augsburg Schwaben die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Bayerisch-Schwaben. Die inhaltliche Ausrichtung soll sich nun wandeln: weg von der Präsentation von »dem« Judentum und »der« jüdischen Religion hin zu pluralen Ansätzen, die die Vielfalt jüdischer Lebenswirklichkeiten als Minderheit in einer Mehrheitsgesellschaft erzählen. Dabei kommt es Museumsleiterin Barbara Staudinger unter anderem darauf an, dass in Bezug auf die Shoa und den 2. Weltkrieg nicht nur die Opfergeschichte, sondern auch die Tätergeschichte erzählt wird. Es geht darum, das Narrativ der jüdischen Opfer zu brechen und andere Perspektiven auf Jüdinnen und Juden zuzulassen. Zusammen mit dem Schriftsteller Max Czollek habe ich mich mit Barbara Staudinger im Museum getroffen, um zu erfahren, was dahinter steckt. »Jüdinnen und Juden – hört auf, im deutschen Gedächtnistheater mitzuspielen, emanzipiert euch von der Rolle!«, sagt Max Czollek. »Desintegriert euch!«

Kultursalon im Museum

Am 16. und 17. November fand der art3kultursalon im TIM, dem Textil- und Industriemuseum un Augsburg statt. Dieser Vernetzungskongress bot Kommunikations- und Präsentationsflächen für Museen, Galerien, Kunstvereine und Kulturvereine. Ich habe dort alte Bekannte getroffen und neue Projekte kennen gelernt.

FlüchtlingsPIrat

Ich habe Christian Moses Holtz in seiner Siebdruckwerkstatt besucht, um T-Shirts für den Augsburger Flüchtlingsrat herzustellen. Das individuelle Motiv mit dem Schriftzug »Augsburger FlüchtlingsPIrat« stammt von Christian Schmiedbauer.

Offensivkultur

Heinz Ratz spricht über das Büro für Offensivkultur und sein politisches Engagement für Flüchtlinge.